Hier finden Sie die Termine für die Herbstsammlung des Schadstoffmobils für Herbst 2022.

 



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Darmstadt-Dieburg – Entgegen dem allgemeinen landes- und bundesweiten Trend während der Corona-Pandemie gingen die Restmüllmengen im LaDaDi von durchschnittlich 71 kg pro Einwohner im Jahr 2019 auf 69,8 kg im Jahr 2020 zurück.
„Unsere Bürgerinnen und Bürger trennen ihren Abfall vorbildlich“, freut sich Lutz Köhler, Erster Kreisbeigeordneter und Umweltdezernent des LaDaDi. „Der Durchschnitt in Hessen liegt bei 146,2 kg und auf Bundesebene sogar bei 160 kg pro Kopf.“
Die Menge an organischen Abfällen ist im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen. Hier hat der Landkreis ein Pro-Kopf-Aufkommen von 194,5 kg. Platz drei hinter Kassel mit 214,8 kg und Fulda mit 196,4 kg pro Einwohner und Jahr.
Mit einem Pro-Kopf-Aufkommen an Papier, Pappe und Kartonage von 67,6 kg liegt der Landkreis nur unwesentlich über dem Hessendurchschnitt von 66,5 kg.
Dafür ist das Sperrmüllaufkommen stark gestiegen. In 2019 waren es noch 10.492 t Sperrmüll, in 2020 fielen 11.843 t an. Das bedeutet ein Plus von 12,88 Prozent. Pro Einwohner sind dies 39,8 kg pro Jahr. Der Durchschnitt in Hessen liegt bei 32,1 kg je Einwohner und Jahr.
„Aufgrund der Corona-Pandemie haben viele Menschen eine Menge Zeit zu Hause mit Aufräumen verbracht und nicht mehr benötigte Sachen zum Sperrmüll angemeldet“, so ZAW-Geschäftsführer Dr. Armin Kehrer.
Als Alternative zum Sperrmüll bietet der ZAW gemeinsam mit dem EAD die Schenk-Tauschkiste an. Hier kann Gebrauchtes aber noch gut Erhaltenes verschenkt, getauscht oder gespendet werden. Erreichbar ist die Plattform über www.zaw-online.de oder direkt unter zaw.schenk-tauschkiste.de.

 

 Statistik Sperrmüll  2020

 

 

Bauteilkreisel LogoAuf der Internetplattform Bauteilkreisel können ab dem 29. Oktober 2021 Bauteile und andere Baumaterialien, die bei einem (Teil)-Abbruch, einem Neubau oder einer Umnutzung eines Gebäudes anfallen, unkompliziert angeboten oder erworben werden. Eine Wiederverwendung dieser Bauteile und anderen Baumaterialien spart Energie, reduziert die CO2-Emmissionen und verringert das Abfallaufkommen.

Nachfolgend ein paar Ideen, die bereits umgesetzt wurden. Ihrer eigenen Kreativität sollen hierdurch aber keine Grenzen gesetzt werden:

So kann beispielsweise eine alte Tür restauriert werden und mit einem frischen Anstrich als Zimmertür ein zweites Leben erhalten.

Tür alt Grabowski
Tür neu Grabowski 1

Alte Außentür wird aufgearbeitet und ist ein Blickfang als Zimmertür (Quelle: Familie Grabowski, Otzberg).

 

Aber auch alte Pflastersteine können nach einer Aufbereitung erneut als Bodenbelag genutzt und somit wiederverwendet werden.

Pflaster alt Grabowski 1
Pflaster neu Grabowski 1

Auch Pflastersteine können aufbereitet und wieder verwendet werden (Quelle: Familie Grabowski, Otzberg).

 

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, gebrauchte Armaturen wiederzuverwenden und so für einen Blickfang im Badezimmer zu sorgen.
Darüber hinaus können nicht mehr genutzte Stahltüren als Küchenzeile einer Outdoor-Küche und alte Terrakottafliesen als neue Arbeitsplatte dienen.
Eine frühere Holzleiter, die mit alten Ketten befestigt wird, kann zudem als Aufhänger für die Beleuchtung dienen.

Alte Armaturen Badewanne Grabowski
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Wiederverwendung alter Armaturen und Outdoor-Küche aus diversen Bauteilen und anderen Baumaterialien (Quelle: Familien Grabowski, Otzberg und Voltz-Rüttler, Groß-Umstadt).

 

Also schauen Sie gerne auf www.bauteilkreisel-dadi.de vorbei und unterstützen Sie das dahinterstehende Forschungsprojekt "Wiederverwendung von Baumaterialien innovativ (WieBauin) der TU Darmstadt.
Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auch auf www.wiebauin.de.

 

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Ein niedriger Papierpreis sowie in den letzten Jahren gestiegenen Kosten führen nach 18 Jahren dazu, dass die Abfallgebühren beim ZAW ansteigen.Gebührenbescheid2

Wie in den vergangenen Jahren, ist die wirtschaftliche Entwicklung des ZAW auf der Einnahmeseite stark von der Marktsituation beim Verkauf des eingesammelten Altpapiers abhängig. So konnten beispielsweise im Jahr 2017 fast 3 Mio. € erlöst werden. Hinzu kam, dass die Müllverbrennungsanlage in Darmstadt (ZAS) zeitweise Überschüsse an den ZAW ausgezahlt hatte.

Diese Situation führte dazu, dass der ZAW Rückstellungen aufbauen konnte. Diese Rückstellungen sind nach dem Kommunalabgabegesetz den Gebührenzahlenden wieder gutzubringen. Dies erfolgt durch den Ausgleich von Defiziten in Jahren, in denen die Einnahmen nicht ausreichten und durch Gebührenrückzahlungen. So hat der ZAW in den Jahren 2012 bis 2019 in Summe über 8,2 Mio. € an die Gebührenzahlenden gutgebracht - zuletzt im Jahr 2019 (rd. 1,1 Mio. €). Für 2020 konnte damit noch ein Defizit ausgeglichen werden.

Nun ist die Gebührenausgleichsrücklage aufgebraucht und für die nächste Gebührenperiode müssen die Gebühren den gestiegenen Ausgaben neu angepasst werden.

Seit 2017 und insbesondere zu Beginn der Pandemie gingen die Papiererlöse sehr stark zurück, sodass die seit 2004 erfolgten Kostensteigerungen (Löhne, Treibstoffe, Beschaffungskosten, etc.) nicht mehr ausgeglichen werden können.
Die allgemeine Preissteigerung seit 2004 bis Ende 2021 beträgt entsprechend stat. Bundesamt ca. 32%. Dabei haben sich besonders in nahezu allen Bereichen die Transportkosten stark verteuert, da auch hier - wie in der gesamten EU - ein erheblicher Mangel an LKW-Fahrern besteht.

Zusätzlich sind die Anforderungen im Umweltschutz in den vergangenen Jahren stark angestiegen sowie die damit verbundenen Kosten. Ein nachvollziehbares Beispiel hierfür ist die höhere Anforderung an die Kompostqualität. Dies hat zur Folge, dass die zunehmende Verunreinigung des Bioabfalls mit Plastikmüll, derzeit ein weiterer, kontinuierlich steigender Kostenfaktor bei der Abfallentsorgung darstellt.

Der Betreiber der fünf Kompostierungsanlagen im Landkreis, das Da-Di-Werk Umweltmanagement, betreibt einen immer größeren Aufwand, damit die von der Bundesgütegemeinschaft Kompost vorgegebenen Qualitätskriterien erreicht werden, um den Kompost weiterhin entsprechend sauber an die Landwirtschaft zur Verwertung abgeben zu können. Auch dies schlägt sich in steigenden Kosten nieder. Hierzu werden vermehrt technische Anlagen wie Windsichter und ein feineres Absieben eingesetzt. Dadurch entstehen größere  Mengen plastikhaltiger Störstoffe, die entsprechend aufwändig zu entsorgen sind.


Hier könnte jeder Einzelne zu Kostensenkungen beitragen, wenn schon bei der Sammlung auf die Kunststofffreiheit des Bioabfalls geachtet wird. Auch biologisch abbaubare Kunststofftüten gehören nicht in den Bioabfall.

All diese Entwicklungen spiegeln sich in der Kalkulation der Abfallgebühren für den Zeitraum 2021-2023 wider:

Gebühren für Restmüllgefäße 
Größe Restmüllgefäß Mindestgebühr pro Jahr* Gebühr je zusätzliche Entleerung
         50 Liter    108,00 €              9,00 €
         60 Liter    129,60 €            10,80 €
        80 Liter        172,80 €            14,40 €
      120 Liter    259,20 €            21,60 €
      240 Liter    518,40 €            43,20 €
  1.100 Liter** 2.859,60 €                 ----
  1.100 Liter*** 4.288,92 €                 ----
* = inkl. der 12 Entleerungen bei den Gefäßgrößen 50 bis 240 Liter
** = zweiwöchentliche Entleerung
*** = wöchentliche Entleerung
   


  • Bei einem auf ein Müllschleusensystem umgerüsteten 1.100-Liter Restmüllgefäß beträgt die monatliche Grundgebühr bei
    zweiwöchentlicher Abfuhr 164,00 € und bei wöchentlicher Abfuhr 246,00 €. Die Leistungsgebühr je Einfüllvorgang beträgt 1,60 €. Karten-/Stickverlustgebühr 15,00 €. Für den Auf- oder Abbau einer Müllschleuse wird eine Verwaltungsgebühr von 125,00 € erhoben. 

 

Weitere Gebühren

  • Ein Müllsack kostet pro Stück 6,30 €.
  • Für die An,-Um- und Abmeldung von Restmüll- sowie Bioabfallgefäßen wird jeweils eine Bearbeitungsgebühr von 12,50 € erhoben.
  • Eigenkompostierer erhalten auf Antrag eine Gebührenermäßigung von 2,80 € monatlich.
  • Bei kostenpflichtigem Zusatzbiovolumen werden je 120 Liter monatlich 2,40 € berechnet.
  • Die Gebühr für die Abfuhr eines, mit Fremdstoffen verunreinigten Bioabfallgefäßes, im Rahmen der Restmüllabfuhr, beträgt für ein 120 Liter-Gefäß 21,60 € und für ein 240 Liter-Gefäß 43,20 €.
  • Für die dritte und jede weitere Sperrmüllabfuhr eines Haushaltes im Kalenderjahr wird eine Leistungsgebühr von 68,20 € erhoben.
  • Die Leistungsgebühr für die Expres-Service-Abfuhr (bis 4 m³) Sperrmüll beträgt 68,20 €.
  • Erfolgt die dritte und jede weitere Sperrmüllabfuhr eines Haushaltes im Kalenderjahr als "Express-Service-Abfuhr", wird eine Leistungsgebühr von 136,40 € erhoben.

 

Sie haben bis zu 240 Liter Fassungsvermögen: Sind die großen Biotonnen einmal randvoll mit Garten- und Küchenabfällen, lassen sie sich oft kaum mehr auf die Straße rollen. Was es zu beachten gilt: Für die Gefäße sind je nach Tonnengröße Maximalgewichte festgelegt: 

59 kg maximal für die 120 Liter Tonne

111 kg maximal für die 240 Liter Tonne

Und das hat einen Grund: Werden zu schwere Tonnen an die Schüttung des Einsammelfahrzeugs angehängt, reißt die Aufhängung ab. Dann fallen die Tonnen in den Verkehrsbereich zurück, wo es zu Personenschäden mit Müllwerkern, Passanten oder Verkehrsteilnehmern kommen kann.

„Daher ist es für die Müllwerker unserer Abfuhrfirmen aus Gründen des Unfall- und des Arbeitsschutzes unzulässig, übergewichtige Tonnen zu entleeren", sagt Dr. Armin Kehrer, Geschäftsführer des ZAW. Diese Tonnen bleiben dann ohne Entleerung stehen und werden auch nicht nachgefahren. Damit das nicht passiert, empfiehlt der ZAW, die Biotonnen nicht bis zum Rand zu befüllen und die Bioabfälle möglichst locker und trocken (z.B. in Zeitungspapier gewickelt) in die Tonne zu geben.

Was gehört in die Biotonne und was nicht?

Plastik oder Bioplastiktüten zum Einpacken der Bioabfälle sind nicht erlaubt. Auch Erde, Steine, Sand, Rasensoden oder Straßenkehricht gehören nicht in die Biotonne. Gefäße, die damit befüllt sind, werden nicht entsorgt, denn diese Stoffe verrotten nicht und verunreinigen später den Kompost und die Gartenerde. Eine gute Alternative zur Tageszeitung bieten Papiertüten, die bei den fünf Kompostierungsanlagen des Landkreises oder im Einzelhandel zu haben sind.

Da für die Entleerung der Biotonnen keine zusätzlichen Gebühren anfallen, sollten diese zu jedem Entleerungstermin bereitgestellt werden, auch wenn sie nur teilweise gefüllt ist. Reicht das Volumen der Biotonne dennoch nicht aus, kann das Tonnenvolumen durch zusätzliche Biotonnen erhöht werden. Der ZAW berät Sie gern. Weitere Informationen zu dem Thema finden Sie unter www.zaw-online.de

So erreichen Sie uns

Adresse
Roßdörfer Straße 106
64409 Messel

Verwaltung
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Anmeldung Sperrmüll & Elektroschrott
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Mo., Di., Do., Fr. 08:30 - 12:00 Uhr
Mo., Di., Mi., Do. 13:00 - 15:30 Uhr

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