Asbest und Mineralfaser-Dämmstoffe

Asbesthaltige Abfälle und Mineralfaser-Dämmstoffe gelten als besonders überwachungsbedürftige Abfälle.

Abgabemöglichkeit für Privathaushalte:

Abfallzentrum Büttelborn
Auf der Hardt/An der B42
64572 Büttelborn
Tel. 06152 7119-0
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.aws-service.com

Öffnungszeiten für asbesthaltige Abfälle und Mineralfaser Dämmstoffe:
http://www.aws-service.com/privatkunden/wertstoffhoefe/buettelborn.html

Annahmebedingungen:

Asbesthaltige Abfälle und Mineralfaser-Dämmstoffe müssen staubdicht verpackt werden. Nähere Infos dazu erfahren Sie Tel. unter 06152 7119-0 oder über ein Merkblatt auf der Homepage.

Allgemeines zum Thema Asbest

Die Gefahrstoffverordnung vom 1. Mai 1990 stuft Asbest in die Gruppe I (sehr stark gefährdend) der krebserzeugenden Stoffe ein. Ein Gesundheitsrisiko besteht, wenn Asbest als Feinstaub eingeatmet wird. Asbest brennt nicht; isoliert gegen Wärme, Kälte und Schall; ist säurefest; zugfest und elastisch. Asbesthaltige Produkte sind grundsätzlich in zwei Gruppen zu unterteilen:

  • stark gebundener Asbest, z. B. Asbestzement
    kommt in folgenden Produkten vor: Dachplatten und Balkonkästen aus Asbestzement (z. B. Eternit vor 1988) PVC-Fußboden-Fliesen, Rohren, usw. Von stark gebundenem Asbest geht normalerweise keine Gefahr aus. Allerdings kann auch Asbestzement zum Gesundheitsrisiko werden, wenn durch Witterungseinflüsse oder vor allem durch Bearbeiten des Materials (Sägen, Bohren, Schleifen, Abspritzen) Asbestfasern freigesetzt werden.

  • schwach gebundener Asbest, z. B. Spritzasbest
    wurde für folgende Produkte verwendet: Promabestplatten, Auskleidung von Nachtspeichergeräten und Lüftungskanälen, Ummantelung von Stahlträgern, Abdichtungen von Kabeldurchführungen, Beschichtung von Glossary Link Decken und Wänden. Schwachgebundene Asbestprodukte können leicht Fasern freisetzen und sind damit gefährlicher als stark gebundener Asbest.

Der Umgang mit asbesthaltigen Materialien ist in der TRGS 519 geregelt.