Der Landkreis Darmstadt-Dieburg hat hessenweit am wenigsten Restmüll

Darmstadt-Dieburg – Mit 71 Kilo pro Einwohner behauptet der Landkreis auch 2017 seine Spitzenposition mit dem geringsten Restmüllaufkommen in Hessen. Der Werra-Meißner-Kreis belegt den zweiten Platz mit 86 Kilo pro Kopf im Jahr, gefolgt vom Wetteraukreis mit 100 Kilo. Das höchste Pro-Kopf-Aufkommen an Restmüll hatten 2017 die Städte Wiesbaden mit 227 Kilo und Frankfurt mit 213 Kilo. Diese Zahlen veröffentlichte kürzlich das Hessische Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz in seiner Abfallmengenbilanz. 

Der Landkreis konnte bereits mehrfach den geringsten Restmüllanteil hessenweit für sich verzeichnen. „Unser Restmüllaufkommen ist so gering, weil unsere Bürgerinnen und Bürger ihren Abfall ordentlich trennen“,  kommentiert Christel Fleischmann, Umweltdezernent und Vorsitzender des Zweckverbandes Abfall- und Wertstoffeinsammlung (ZAW), die Ergebnisse. „Das ist deshalb so erfreulich, weil der Restmüll im Müllheizkraftwerk in Darmstadt verbrannt wird und dabei nur etwa 10 Prozent Restabfall deponiert werden müssen. Gleichzeitig erzeugt das Müllheizkraftwerk umweltfreundlichen Strom zur Versorgung von mehr als 35.000 Einwohnern sowie klimaschonend erzeugte Fernwärme für ebenfalls mehr als 35.000 Einwohner.“ Da sich die Abfallgebühren im LaDaDi an der Zahl der Restmülltonnenleerungen im Jahr orientieren, haben alle hierzulande auch einen monetären Anreiz zur Mülltrennung.

Die Menge des Bioabfalls im Landkreis ist im Gegensatz zu 2016 mit 194 Kilo gegenüber 198 Kilo leicht gesunken, die Sperrmüllmenge von 31 Kilo auf 35 Kilo pro Kopf leicht gestiegen. Für Verpackungen wurde gleichbleibend ein Anteil von durchschnittlich 77 Kilo pro Bürger verzeichnet.

Quelle: Abfallmengenbilanz des Landes Hessen 2017

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Neues Jahr, neuer Entsorger

Ab 2019 werden die Gelben Säcke von der Firma RMG abgeholt 

Darmstadt-Dieburg – Im Landkreis übernimmt zum 1. Januar 2019 die Firma RMG Rohstoffmanagement GmbH (RMG) aus Eltville die Entsorgung der Gelben Säcke und Dosencontainer. Für die Bürger ändert sich außer dem Ansprechpartner nichts. Die Gelben Säcke werden nach wie vor an den bekannten Verteilstellen im Landkreis erhältlich sein, ab Mitte Dezember dann mit dem Logo der Firma RMG. Restbestände an Gelben Säcken können aufgebraucht werden, diese werden von dem neuen Entsorger ebenfalls mitgenommen.

Seit 1993 ist die Entsorgung von Leichtverpackungen mit dem „Grünen Punkt“ über den Gelben Sack privatwirtschaftlich geregelt. Alle drei Jahre werden die Entsorgungsleistungen von den dualen Systemen neu ausgeschrieben. Der günstigste Anbieter erhält den Zuschlag. Noch bis Ende des Jahres ist die Firma RESO mit der Verteilung und der Abfuhr der Gelben Säcke im Landkreis Darmstadt-Dieburg beauftragt.

Die Abfuhrtermine für 2019 werden – wie bisher – mit dem Abfuhrkalender des Zweckverband Abfall- und Wertstoffsammlung (ZAW) bekannt gegeben und sind ebenfalls zusammen mit einer Übersicht der Verteilstellen unter www.rmg-gmbh.de veröffentlicht. Für Fragen und Reklamationen rund um die Gelben Säcke ist ab Januar 2019 das Kundencenter von RMG unter der kostenfreien Servicenummer 0800 400 600 5 zuständig. Der Kontakt per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ist ebenfalls möglich.

Der ZAW als kommunales Unternehmen weist in diesem Zusammenhang nochmals darauf hin, dass Reklamationen direkt an den Entsorger RMG zu richten sind.

Gegen die Einwegbecherflut - Preisverleihung Wettbewerb

Bereits mit der letzten Ausgabe der Info-Schrift "ZAW-aktuell" hatte der ZAW einen Ideen-Wettbewerb gegen die "Einwegbecherflut" ausgelobt. Gesucht wurden pfiffige Spüche und ansprechende Designs für einen Mehrwegbecher, den der ZAW in einer größeren Stückzahl anschaffen und einen Großteil an die 23 Mitgliedskommunen zur Verteilung weitergeben möchte.

Pro Stunde werden nämlich deuschlandweit mehr als 320.000 Einwegbecher benutzt. Viele der benutzten Becher landen dann zudem noch in den Straßengräben. Die Einwegbecher, die als Coffee to go-Becher ordnungsgemäß entsorgt werden, sind ein Fall für den Restmüll und nicht mehr recyclingfähig.

Am 23. Oktober fand die Preisverleihung im Foyer vor dem Kreistagssitzungssaal statt.

Über den ersten Preis durften sich Peter Ditter sowie Ann-Kathrin Zier, Anna Knutsen und Kathrina Knutsen freuen. Hierfür gab es für den besten Spruch und das beste Design jeweils einen Geldpreis von 250,- Euro. Den zweiten Preis, der mit 125,- Euro dotiert ist, erhielt Stefanie Hill, die leider krankheitsbedingt fehlte. Der dritte Preis wurde an Elke Jörgeling und Simone Büchler vergeben, die ebenfalls krankheitsbedingt nicht dabei sein konnte. Hierfür gab es vom ZAW noch einmal 75,- € für jede der beiden Preisträgerinnen.

Der ZAW gratuliert allen Preisträgern und bedankt sich für die rege Teilnahme am Wettbewerb, bei dem insgesamt 199 Beiträge eingereicht wurden.

Den Becher soll es ab Mitte Dezember 2018 auch zum Selbstkostenpreis von 4,- Euro beim ZAW zu kaufen geben. Er ist spülmaschinenfest und mikrowellengeeignet und in vielen Bäckereien und Tankstellen wieder befüllbar.

Preisv.231018

Das Foto zeigt von links nach rechts Ann-Kathrin Zier, Anna Knutsen, Kathrina Knutsen,
Peter Ditter, Verbandsvorsitzenden Christel Fleischmann und Elke Jörgeling.

Preisverleihung Ideenwettbewerb gegen die Einwegbecherflut

Bereits mit der letzten Ausgabe der Info-Schrift "ZAW-aktuell" hatte der ZAW einen Ideen-Wettbewerb gegen die Einwegbecherflut ausgelobt. Gesucht wurden pfiffige Spüche und ansprechende Designs für einen Mehrwegbecher, den der ZAW in einer größeren Stückzahl anschaffen und einen Großteil an die 23 Mitgliedskommunen zur Verteilung weitergeben möchte.

Pro Stunde werden nämlich deuschlandweit mehr als 320.000 Einwegbecher benutzt. Viele der benutzten Becher landen dann zudem noch in den Straßengräben. Die Einwegbecher, die als Coffee to go-Becher ordnungsgemäß entsorgt werden, sind ein Fall für den Restmüll und nicht mehr recyclingfähig.

Am 23. Oktober fand die Preisverleihung im Foyer vor dem Kreistagssitzungssaal statt.

Über den ersten Preis durften sich Peter Ditter sowie Ann-Kathrin Zier, Anna Knutsen und Kathrina Knutsen freuen. Hierfür gab es für den besten Spruch und das beste Design jeweils einen Geldpreis von 250,- Euro. Den zweiten Preis, der mit 125,- Euro dotiert ist, erhielt Stefanie Hill, die leider krankheitsbedingt fehlte. Der dritte Preis wurde an Elke Jörgeling und Simone Büchler vergeben, die ebenfalls krankheitsbedingt nicht dabei sein konnte. Hierfür gab es vom ZAW noch einmal 75,- € für jede der beiden Preisträgerinnen.

Der ZAW gratuliert allen Preisträgern und bedankt sich für die rege Teilnahme am Wettbewerb, bei dem insgesamt 199 Beiträge eingereicht wurden.

Den Becher soll es ab Mitte Dezember 2018 auch zum Selbstkostenpreis von 4,- Euro beim ZAW zu kaufen geben. Er ist spülmaschinenfest und mikrowellengeeignet und in vielen Bäckereien und Tankstellen wieder befüllbar.

Preisv.231018

ZAW-Geschäftsführer Jürgen Kreis im Ruhestand

Der kaufmännische Betriebsleiter des Da-Di-Werkes und kaufmännische Geschäftsführer des ZAW Jürgen Kreis wurde zum 31.Juli.2018 in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Ab 01. August 2018 nimmt Dr. Armin Kehrer die alleinige Position der Geschäftsführung bzw. Betriebsleitung für das Da-Di-Werk und den ZAW wahr. Stellvertretender Betriebsleiter des Da-Di-Werkes und damit auch stellvertretender Geschäftsführer des ZAW ist ab August Bernd Dewitz.

In einem Artikel des Melibokus Rundblick steht näheres über den bisherigen Geschäftsführer und Betriebsleiter. Näheres finden Sie hier

Abfallwirtschaftskonzept 2018

Der Landkreis Darmstadt-Dieburg erstellt alle sechs Jahre ein neues Abfallwirtschaftskonzept. Es enthält statistiche Zahlen und Entwicklungen rund um das Thema Abfall sowie Maßnahmen, die der ZAW in den letzten Jahren ergriffen hat, um die Abfallmengen möglichst gering zu halten.

Das Abfallwirtschaftskonzept steht zum Download als PDF bereit (PDF; 7 MB)