Nicht ohne meinen "Määhwegbecher"

Der ZAW bietet jetzt auch einen Mehrwegbecher mit schickem Design an

Määhwegbechervorn.1              Mehrwegbecher hinten.1

 

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat im Oktober die Kampagne „Mehrweg. Mach mit!“ gestartet. Die Idee dahinter ist, dass jeder mit der Nutzung von Mehrwegflaschen und -bechern zum Klimaschützer werden kann. Seither sagen immer mehr Städte und Landkreise Einwegbechern den Kampf an. Auch der ZAW des LaDaDi unterstützt die Initiative und bietet jetzt den „Määhwegbecher“ to go an.

„Nach Hochrechnungen der Deutschen Umwelthilfe werden pro Stunde in Deutschland etwa 320.000 Einwegbecher verbraucht“, sagt Abfalldezernent und ZAW-Verbandsvorsitzender Christel Fleischmann. „Da auch bei uns im Landkreis zu viele Einwegbecher im Umlauf sind, haben wir uns dazu entschlossen, mit einem wiederverwendbaren Becher dem Trend entgegenzuwirken“, so Fleischmann weiter.

Der Name „Määhwegbecher“ wurde übrigens als Sieger eines vom ZAW ausgelobten Ideenwettbewerbs ausgewählt. Der Vorschlag stammt von drei Freundinnen aus Griesheim: Anna und Kathrina Knutsen sowie Ann-Kathrin Zier. Peter Ditter aus Groß-Umstadt hatte die Idee für den Spruch „Nicht ohne meinen Becher“, der die Rückseite ziert. 

Der spülmaschinenfeste und mikrowellengeeignete „Määhwegbecher“ besteht aus Hartkunststoff und umfasst 0,4 Liter Flüssigkeit. Auch heiße Getränke über 70 Grad kann der Becher problemlos verkraften. Der Deckel aus Kautschuk hat eine wiederverschließbare und auslaufsichere Lasche. 

Zu haben ist der umweltfreundliche Becher für 4 Euro, entweder direkt beim ZAW oder bei den Stadt- und Gemeindeverwaltungen im LaDaDi. 

Kontakt beim ZAW:

Frau Funck, Roßdörfer Str. 106, 64409 Messel, Tel. 06159 91 60 144

Neues Jahr, neuer Entsorger

Ab 2019 werden die Gelben Säcke von der Firma RMG abgeholt 

Darmstadt-Dieburg – Im Landkreis übernimmt zum 1. Januar 2019 die Firma RMG Rohstoffmanagement GmbH (RMG) aus Eltville die Entsorgung der Gelben Säcke und Dosencontainer. Für die Bürger ändert sich außer dem Ansprechpartner nichts. Die Gelben Säcke werden nach wie vor an den bekannten Verteilstellen im Landkreis erhältlich sein, ab Mitte Dezember dann mit dem Logo der Firma RMG. Restbestände an Gelben Säcken können aufgebraucht werden, diese werden von dem neuen Entsorger ebenfalls mitgenommen.

Seit 1993 ist die Entsorgung von Leichtverpackungen mit dem „Grünen Punkt“ über den Gelben Sack privatwirtschaftlich geregelt. Alle drei Jahre werden die Entsorgungsleistungen von den dualen Systemen neu ausgeschrieben. Der günstigste Anbieter erhält den Zuschlag. Noch bis Ende des Jahres ist die Firma RESO mit der Verteilung und der Abfuhr der Gelben Säcke im Landkreis Darmstadt-Dieburg beauftragt.

Die Abfuhrtermine für 2019 werden – wie bisher – mit dem Abfuhrkalender des Zweckverband Abfall- und Wertstoffsammlung (ZAW) bekannt gegeben und sind ebenfalls zusammen mit einer Übersicht der Verteilstellen unter www.rmg-gmbh.de veröffentlicht. Für Fragen und Reklamationen rund um die Gelben Säcke ist ab Januar 2019 das Kundencenter von RMG unter der kostenfreien Servicenummer 0800 400 600 5 zuständig. Der Kontakt per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ist ebenfalls möglich.

Der ZAW als kommunales Unternehmen weist in diesem Zusammenhang nochmals darauf hin, dass Reklamationen direkt an den Entsorger RMG zu richten sind.

Abfallwirtschaftskonzept 2018

Der Landkreis Darmstadt-Dieburg erstellt alle sechs Jahre ein neues Abfallwirtschaftskonzept. Es enthält statistiche Zahlen und Entwicklungen rund um das Thema Abfall sowie Maßnahmen, die der ZAW in den letzten Jahren ergriffen hat, um die Abfallmengen möglichst gering zu halten.

Das Abfallwirtschaftskonzept steht zum Download als PDF bereit (PDF; 7 MB)

Folienbeutel gehören nicht in die Biotonne

Sogenannte Biokunststoffe gehören nicht in die Biotonne. Das Da-Di-Werk kann diese Stoffe nicht innerhalb von 6 Wochen zu Kompost verarbeiten. Es ist ein leidiges Thema für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ZAW sowie der Kompostanlagen, denn die Tüten sind im Handel zu kaufen und versprechen, eine saubere Lösung und zudem noch kompostfähig zu sein.

Bio KS

Die Realität sieht dann leider doch anders aus und Biotonnen, die mit Kunststoffbeutel befüllt sind (auch biologisch abbaubare Kunststoffbeutel) bleiben bei der Bioabfuhr ungeleert stehen. Die Kosten für die Entsorgung von Fremdstoffen, die im Bioabfall landen sind trotzdem noch immens hoch.

Eine preisgünstige Alternative stellt beispielsweise Zeitungspapier aus Tageszeitungen oder Papiertüten, die ebenfalls im Handel oder auch auf den Kompostanlagen zu erwerben sind, dar. Wenn Sie Ihre Bioabfälle in Zeitungspapier einwickeln, Glossary Link binden Sie die Pakete bitte nicht mit Klebeband zu. Lesen Sie zu diesem Thema den Artikel bei Echo online vom 08.08.2015 hier

ZAW ist nicht zuständig für Gelbe Säcke

Um Missverständnissen vorzubeugen, möchte der ZAW nochmals darauf hinweisen, dass entgegen eines Artikels im Darmstädter Echo vom 25.09.2014, in welchem der Eindruck vermittelt wurde, dass der ZAW Vertragspartner der Firma Reso in Bezug auf das Handling von Gelben Säcken sein könnte, dies nicht der Fall ist.
Der ZAW hat keine Zuständigkeit und auch keinen Einfluss auf die Qualität der Gelben Säcke, die Verteilung sowie die Abholung dieser.


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Den Artikel im Darmstädter Echo vom 25.09.2014 finden Sie hier

Eine entsprechende Berichtigung wurde am 26.09.2014 im Darmstädter Echo abgedruckt. Diese finden Sie hier

Wilder Müll wird weiterhin über die Müllgebühren finanziert

Wie der ZAW-Verbandsvorsitzende Christel Fleischmann in der Sitzung der Verbandsversammlung am 14.10.2014 mitteilte, werden die Kosten für die Beseitigung und Entsorgung von wilden Müllablagerungen weiterhin in die Abfallgebühr mit eingerechnet.
Des Weiteren plädierte er für die Einführung eines Belohnungssystems für Hinweise die zur Ergreifung der Verursacher von Wildablagerungen führen. Weitere Informationen finden Sie bei Echo online hier