Kategorie: Aktionen

Kompostierungsanlage Eschollbrücken in der Zeit vom 13. bis vorraussichtlich 26. Juli nur über Crumstadt erreichbar

Vollsperrung der K150 zwischen Crumstadt und Eschollbrücken voraussichtlich vom 13. – 26. Juli 2026

Wie der ZAW in Erfahrung bringen konnte, wird aufgrund von Baumaßnahmen von Hessenwasser die Kreisstraße K 150 zwischen Crumstadt und Eschollbrücken voraussichtlich vom 13. – 26. Juli 2026 voll gesperrt.

Grund für die Sperrung ist die Verlegung einer Trinkwasserleitung.

Die Umleitung über die südlich gelegene B426 zwischen Crumstadt und Eschollbrücken wird eingerichtet und ausgeschildert. Die Kompostierungsanlage bleibt während der Baumaßnahmen erreichbar. Eine Zufahrt für den Autoverkehr aus Richtung Eschollbrücken ist jedoch nicht möglich. Die Umleitung erfolgt über Crumstadt und ist ausgeschildert. Der Radweg zwischen Eschollbrücken und Crumstadt bleibt weiterhin von beiden Seiten nutzbar.

Bioabfall: Kleine Fehler, große Folgen

Tag der Biotonne am 26. Mai / ZAW wirbt für saubere Bioabfälle und richtige Abfalltrennung

Darmstadt-Dieburg. 26.05.2026. Anlässlich des bundesweiten „Tags der Biotonne“ am 26. Mai macht der Zweckverband Abfall- und Wertstoffeinsammlung (ZAW) auf die Bedeutung richtiger Abfalltrennung aufmerksam. Denn Bioabfall ist weit mehr als nur Küchen- oder Gartenabfall: Aus ihm entstehen hochwertiger Kompost und neue Erde für den natürlichen Kreislauf.

Aus Bioabfall wird neue Erde

Bioabfälle sind ein wertvoller Rohstoff. Aus ihnen entstehen auf den Kompostierungsanlagen des ZAW hochwertige Komposte und Erden für Landwirtschaft, Gartenbau und Grünflächen in der Region. Voraussetzung dafür ist jedoch eine möglichst saubere Biotonne.

Kleine Fehlwürfe mit großer Wirkung

Der ZAW beobachtet, dass wieder vermehrt Fremdstoffe im Bioabfall landen, insbesondere Kunststoffe. Dazu zählen auch vermeintlich umweltfreundliche „kompostierbare“ Bioabfallbeutel. Diese zersetzen sich in den Anlagen nicht ausreichend und erschweren die Verarbeitung erheblich.

Auch kleine Dinge wie Kunststoffaufkleber auf Obst oder Verpackungsreste gelangen häufig unbemerkt in die Biotonne. In den Verwertungsanlagen werden diese Materialien mechanisch zerkleinert und können so zu Mikroplastik werden, das später über den Kompost in die Umwelt gelangt.

Aufklärung statt Unsicherheit

„Viele Fehlwürfe passieren nicht absichtlich, sondern aus Unsicherheit“, erklärt Vize-Landrat Lutz Köhler, Vorstandsvorsitzender des ZAW. „Deshalb möchten wir den Aktionstag nutzen, um aufzuklären und für eine sorgfältige Trennung der Bioabfälle zu sensibilisieren.“

Grundsätzlich gilt: In die Biotonne gehören ausschließlich organische Abfälle wie Obst- und Gemüsereste, Kaffeesatz, Speisereste oder Gartenabfälle. Kunststoffe, Verpackungen, Glas, Metalle oder Hygieneartikel gehören nicht hinein.

Gemeinsam Verantwortung übernehmen

Der Tag der Biotonne erinnert daran: Bioabfall ist kein Müll, sondern ein wichtiger Rohstoff für Klima, Böden und unsere Region.

Weitere Informationen zur richtigen Befüllung der Biotonne sowie ein ausführliches Abfall-ABC finden Interessierte unter www.zaw-online.de.

Kostenloses Angebot des ZAW erfreut sich großer Beliebtheit

Der Umweltkoffer „Abfallwerkstatt“ bringt Umweltbildung zu Abfall und Recycling in Kitas und Grundschulen

Warum gehört eine Bananenschale in die Biotonne? Was passiert mit einer Plastikflasche, nachdem sie weggeworfen wurde? Und warum ist Mülltrennung eigentlich so wichtig? Mit dem Umweltkoffer „Abfallwerkstatt“ bringt der ZAW diese Fragen direkt in Kindertagesstätten und Grundschulen im Landkreis.

Der Koffer enthält mehrere interaktive Stationen, an denen Kinder spielerisch entdecken können, wie Abfall entsteht, wie Recycling funktioniert und warum der Schutz unserer Ressourcen für die Zukunft entscheidend ist. Statt nur zuzuhören, dürfen die Kinder selbst ausprobieren, sortieren, rätseln und forschen. So werden Themen wie Abfallvermeidung, Mülltrennung und nachhaltiger Umgang mit Ressourcen anschaulich und verständlich vermittelt.

Der Umweltkoffer ist sofort einsetzbar und orientiert sich an den Bildungsplänen für Kitas und Grundschulen. Für die Einrichtungen entsteht dabei kein zusätzlicher Vorbereitungsaufwand. „Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass Kinder schon früh ein Bewusstsein für den Wert unserer Ressourcen entwickeln. In der Abfallwerkstatt können sie selbst entdecken, ausprobieren und dabei viele Aha-Momente erleben“, sagt Vize-Landrat Lutz Köhler, der im Landkreis sowohl für Umwelt- als auch für Schulangelegenheiten zuständig ist.

Das Bildungsangebot stößt bei Kindertagesstätten und Grundschulen im Landkreis auf großes Interesse. Viele Einrichtungen nutzen den Umweltkoffer bereits, um Themen wie Mülltrennung, Recycling und Ressourcenschutz anschaulich im Alltag zu vermitteln. Aufgrund der großen Nachfrage hat der ZAW das Angebot inzwischen erweitert: Insgesamt stehen nun sechs Umweltkoffer zur Verfügung – drei für Kindertagesstätten und drei für Grundschulen. Die Koffer können von allen Einrichtungen im Landkreis kostenfrei für zwei bis vier Wochen ausgeliehen werden. Auf Wunsch bringt der ZAW den Umweltkoffer direkt in die Einrichtungen. „Gerade wenn Kinder selbst ausprobieren dürfen, bleibt das Wissen besonders gut hängen“, erklärt Alexandra Hilzinger aus der Unternehmenskommunikation des ZAW, die die Umweltkoffer persönlich in die Einrichtungen bringt. „Viele sind überrascht, wie spannend das Thema Abfall sein kann.“

Kindertagesstätten und Grundschulen im Landkreis können den Umweltkoffer kostenlos beim ZAW anfragen und einen Termin zur Ausleihe vereinbaren. Der Umweltkoffer eignet sich besonders für Projektwochen, Umweltaktionen oder den Sachunterricht. Durch die interaktiven Stationen können Kinder selbstständig arbeiten, entdecken und gemeinsam Lösungen finden. Interessierte Einrichtungen können sich direkt beim ZAW melden und einen Termin reservieren.

Kontakt und Terminreservierung:
Alexandra Hilzinger, Telefon 0 61 59 – 91 60 142, xbzzhavxngvba@mnj-bayvar.qr

Gelbe Säcke und Weißblechcontainer: ZAW bittet um richtige Nutzung

Vor allem Weißblechcontainer von Fehlbefüllungen betroffen

Im Landkreis Darmstadt-Dieburg häufen sich aktuell Fehlbefüllungen bei der Sammlung von Verpackungsabfällen. Neben falsch bestückten Gelben Säcken bereiten vor allem die Weißblechcontainer große Probleme. Immer häufiger landen dort Abfälle, die nicht hineingehören – darunter Bau- und Restabfälle, große Kartonagen und teilweise sogar komplette Sperrmüllladungen.

Diese Fehlwürfe führen zu aufwendiger Nachsortierung, höheren Entsorgungskosten und im schlimmsten Fall dazu, dass Container vorübergehend gesperrt oder nicht geleert werden können. Zudem gefährden Fremdstoffe das Recycling und verschlechtern die Qualität der gesammelten Wertstoffe.

Was gehört wohin?

In den Gelben Sack gehören ausschließlich Verkaufsverpackungen, z. B. Kunststoffverpackungen (Becher, Flaschen, Folien), Metallverpackungen (Konservendosen, Aluminium) und Verbundmaterialien (Getränkekartons). Nicht erlaubt sind unter anderem Rest- und Bioabfälle, Kartonagen und Papier, Glas, Bau- und Renovierungsabfälle, Sperrmüll und Elektrogeräte.

Weißblechcontainer sind ausschließlich für Metall- und Weißblechverpackungen vorgesehen. Kartons, Möbelstücke oder Bauschutt führen hier zu massiven Störungen im Entsorgungsablauf.

ZAW und RMG setzen auf Kooperation

Seit 2025 ist die RMG Rohstoffmanagement GmbH für die Abholung der Gelben Säcke sowie die Entleerung der Wertstoffcontainer im gesamten Kreis zuständig. Beschwerden über nicht geleerte Container und zurückgelassene Gelbe Säcke gab es besonders zu Jahresbeginn und auch heute noch vereinzelt – immer öfter liegt der Grund für die Nichtabholung jedoch in deutlichen Fehlwürfen. Der ZAW appelliert daher an alle Haushalte, Gelbe Säcke und Container ausschließlich für die vorgesehenen Wertstoffe zu nutzen. Schon wenige falsch entsorgte Gegenstände können dazu führen, dass eine Abholung verweigert oder ein Container komplett verunreinigt wird.

„Der ZAW bedankt sich bei allen Einwohnerinnen und Einwohnern, die bereits sorgfältig trennen und damit zu funktionierendem Recycling und einem sauberen Wohnumfeld beitragen“, so Geschäftsführer Carsten Helfmann. Gemeinsam lassen sich Fehlwürfe und zusätzliche Kosten vermeiden.

Als Sperrmüllbehälter zweckentfremdet: Die Fehlbefüllungen von Wertstoffcontainern im Landkreis haben zugenommen.

Kreisweite Müllsammelaktion vom 27.09. bis 18.10.2025

Wir räumen gemeinsam auf

Auch in diesem Jahr heißt es wieder: Ärmel hochkrempeln für eine saubere Umwelt!
Vom 27. September bis 18. Oktober 2025 beteiligen sich zahlreiche Städte und Gemeinden im Landkreis Darmstadt-Dieburg an der traditionellen Herbstputzaktion.

Im genannten Zeitraum legt jede Kommune ihren eigenen Termin fest. Gesammelt wird der Müll, den achtlose Menschen in Wäldern, Fluren und an Wegen hinterlassen haben. Auch an den Gewässern wird aufgeräumt – allerdings nur bis Ende September, da dann die Schonzeit für Bachforellen beginnt.

Der Zweckverband Abfall- und Wertstoffeinsammlung (ZAW) stellt Handschuhe, Müllsäcke und Warnwesten bereit. Alle Helferinnen und Helfer erhalten zudem ein kleines Dankeschön.

Ob Ihre Stadt oder Gemeinde mitmacht, erfahren Sie im Rathaus. Weitere Informationen erhalten Sie beim ZAW, Ansprechpartnerin ist Christine Funck, p.shapx@mnj-bayvar.qr, Telefon 06159 – 9160 144. Machen auch Sie mit und setzen Sie ein Zeichen für eine saubere Umwelt!

Schon die Kleinsten machen mit, wenn Vereine, Schulen und Gruppen bei der kreisweiten Müllsammelaktion unterwegs sind. Immer wieder beeindruckend – und erschreckend zugleich – sind die großen Mengen, die dabei zusammenkommen. Gerade für Kinder ist es ein wichtiges Erlebnis, das Bewusstsein für eine saubere Umwelt zu stärken.

Umweltpatinnen und Paten gesucht

Die Städte und Gemeinden freuen sich über all diejenigen, die in ihrer Freizeit öffentliche Wege und Flächen sauber halten und von Abfall befreien. Hierzu schließen die Kommunen mit den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer Verträge ab, sogenannte „Umweltpatenschaften“.

Einige Patinnen und Paten, die regelmäßig mit dem Hund gassi gehen, haben neben dem Hundekotbeutel eine Plastiktüte sowie Handschuhe dabei. Den Abfall, den sie am Wegesrand finden, nehmen sie einfach mit. Auch Baumpatenschaften und Patenschaften für Grünflächen oder öffentliche Wildwiesen können im Rahmen einer Umweltpatenschaft abgeschlossen werden. Der Vorteil: Die jeweilige Stadt oder Gemeinde muss für diese Arbeiten keine eigenen Arbeitskräfte einsetzen. Wer auf diese Weise Abfall einsammelt, darf diesen selbstverständlich kostenfrei beim Bau- oder Betriebshof abgeben. Handschuhe, Müllsäcke und Warnwesten werden gestellt.

Umweltpatinnen und Paten sind über die Unfallversicherung der Kommune als Ehrenamtliche unfallversichert. Deshalb ist es wichtig, dass Umweltpatinnen und Paten den Städten oder Gemeinden bekannt sind. Wir danken allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern hiermit stellvertretend für ihr Engagement und wünschen uns, dass in Zukunft immer mehr Menschen durch Achtsamkeit und Rücksichtnahme zu einer intakten Umwelt beitragen.

Wenn Sie mehr über Umweltpatenschaften erfahren möchten oder sogar selbst mit dem Gedanken spielen, eine Patenschaft zu übernehmen, wenden Sie sich direkt an Ihre Stadt- oder Gemeindeverwaltung oder kontaktieren Sie den ZAW: Telefon: 06159 9160144 E-Mail: p.shapx@mnj-bayvar.qr

Irmgard Burow mit Enkel (links) sowie Moritz und Christiane Wytopil (rechts) sind nur vier von zahlreichen ehrenamtlichen Umweltpatinnen und Umweltpaten im Landkreis Darmstadt-Dieburg.