INFO Kunden der Sparkasse Dieburg: SEPA-Lastschrifmandate werden automatisch umgestellt – keine Neueinreichung erforderlich. Details in den Neuigkeiten.

Schlagwort: Recycling

Wichtige Information zur IBAN-Umstellung nach Sparkassen-Fusion

Im Zuge der Fusion der Sparkasse Darmstadt und Dieburg zum 20. April werden bestehende SEPA-Lastschriftmandate automatisch angepasst.

Der ZAW übernimmt in Zusammenarbeit mit der mit der Sparkasse die maschinelle Umstellung der vorhandenen Mandate für seine Kunden. Einreichungen neuer SEPA-Lastschriftmandate sind daher aktuell nicht erforderlich.

Diese Vorgehensweise dient insbesondere dazu, ein erhöhtes Aufkommen an Posteingängen zu vermeiden und die Umstellung für alle Beteiligten effizient und kundenfreundlich abzuwickeln.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an ihren gewohnten Ansprechpartner.

Kostenloses Angebot des ZAW erfreut sich großer Beliebtheit

Der Umweltkoffer „Abfallwerkstatt“ bringt Umweltbildung zu Abfall und Recycling in Kitas und Grundschulen

Warum gehört eine Bananenschale in die Biotonne? Was passiert mit einer Plastikflasche, nachdem sie weggeworfen wurde? Und warum ist Mülltrennung eigentlich so wichtig? Mit dem Umweltkoffer „Abfallwerkstatt“ bringt der ZAW diese Fragen direkt in Kindertagesstätten und Grundschulen im Landkreis.

Der Koffer enthält mehrere interaktive Stationen, an denen Kinder spielerisch entdecken können, wie Abfall entsteht, wie Recycling funktioniert und warum der Schutz unserer Ressourcen für die Zukunft entscheidend ist. Statt nur zuzuhören, dürfen die Kinder selbst ausprobieren, sortieren, rätseln und forschen. So werden Themen wie Abfallvermeidung, Mülltrennung und nachhaltiger Umgang mit Ressourcen anschaulich und verständlich vermittelt.

Der Umweltkoffer ist sofort einsetzbar und orientiert sich an den Bildungsplänen für Kitas und Grundschulen. Für die Einrichtungen entsteht dabei kein zusätzlicher Vorbereitungsaufwand. „Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass Kinder schon früh ein Bewusstsein für den Wert unserer Ressourcen entwickeln. In der Abfallwerkstatt können sie selbst entdecken, ausprobieren und dabei viele Aha-Momente erleben“, sagt Vize-Landrat Lutz Köhler, der im Landkreis sowohl für Umwelt- als auch für Schulangelegenheiten zuständig ist.

Das Bildungsangebot stößt bei Kindertagesstätten und Grundschulen im Landkreis auf großes Interesse. Viele Einrichtungen nutzen den Umweltkoffer bereits, um Themen wie Mülltrennung, Recycling und Ressourcenschutz anschaulich im Alltag zu vermitteln. Aufgrund der großen Nachfrage hat der ZAW das Angebot inzwischen erweitert: Insgesamt stehen nun sechs Umweltkoffer zur Verfügung – drei für Kindertagesstätten und drei für Grundschulen. Die Koffer können von allen Einrichtungen im Landkreis kostenfrei für zwei bis vier Wochen ausgeliehen werden. Auf Wunsch bringt der ZAW den Umweltkoffer direkt in die Einrichtungen. „Gerade wenn Kinder selbst ausprobieren dürfen, bleibt das Wissen besonders gut hängen“, erklärt Alexandra Hilzinger aus der Unternehmenskommunikation des ZAW, die die Umweltkoffer persönlich in die Einrichtungen bringt. „Viele sind überrascht, wie spannend das Thema Abfall sein kann.“

Kindertagesstätten und Grundschulen im Landkreis können den Umweltkoffer kostenlos beim ZAW anfragen und einen Termin zur Ausleihe vereinbaren. Der Umweltkoffer eignet sich besonders für Projektwochen, Umweltaktionen oder den Sachunterricht. Durch die interaktiven Stationen können Kinder selbstständig arbeiten, entdecken und gemeinsam Lösungen finden. Interessierte Einrichtungen können sich direkt beim ZAW melden und einen Termin reservieren.

Kontakt und Terminreservierung:
Alexandra Hilzinger, Telefon 0 61 59 – 91 60 142, xbzzhavxngvba@mnj-bayvar.qr

Wohin mit dem Elektro-Schrott? Änderung bei der Entsorgung von Elektro-Altgeräten ab Jahresbeginn 2026

Der Zweckverband Abfall- und Wertstoffeinsammlung für den Landkreis Darmstadt-Dieburg (ZAW) weist darauf hin, dass die bisherige Holsammlung von Elektro-Altgeräten aus privaten Haushalten ab dem 1. Januar 2026 eingestellt wird. Grund sind hoher Aufwand, geringe Sammelmengen und steigende Kosten. Das Holsystem gilt als unwirtschaftlich. Durch die Einstellung kann der Gebührenhaushalt jährlich um etwa 300.000 Euro entlastet werden.

Welche Geräte gehören zum Elektroschrott?

Elektroschrott umfasst unter anderem Wasch- und Spülmaschinen, Elektroherde, Trockner, Fernsehgeräte, Computer, Monitore, Drucker, Radios, Küchengeräte, Telefone, Handys, Lampen, Lichterketten, elektrische Werkzeuge, Spielzeuge sowie Kabel, Stecker und Kleingeräte aller Art.

Fortbestehende Entsorgungsmöglichkeiten

Die kommunalen Wertstoffhöfe und Sammelstellen im Landkreis sowie die ZAW-Wertstoffhöfe in Semd und Weiterstadt nehmen Elektro-Altgeräte weiterhin kostenlos an. Viele Bauhöfe bieten Sammelbehälter für Elektrokleingeräte, Kabel und Stecker an. Auch die AZUR GmbH in Mühltal nimmt Elektroschrott aus privaten Haushalten zu den regulären Öffnungszeiten entgegen. Hier wird der Elektroschrott umwelt- und ressourcenschonend weiterbehandelt. Reparierbare Geräte werden wiederaufbereitet, geprüft und vor Ort weiterverkauft. Nicht reparierbare Geräte werden zerlegt und an spezialisierte Betriebe zur Verwertung weitergeleitet. Klima- und Kühlgeräte werden ausschließlich beim ZAW-Wertstoffhof in Weiterstadt kostenlos angenommen. Die folgende Übersicht zeigt, welche Elektro-Altgeräte an welchen Sammelstellen abgegeben werden können: https://www.zaw-online.de/wp-content/uploads/2025/11/Uebersicht-der-Sammelstellen.pdf

Wohin mit Batterien und Kleingeräten mit Energiespeichern?

Genau wie Elektro-Altgeräte dürfen auch Batterien, Akkus und Kleingeräte mit fest verbauten Energiespeichern nicht in den Hausmüll. Sie können an verschiedenen Sammelstellen oder auf den kommunalen Wertstoffhöfen abgegeben werden. Händler von Elektrokleingeräten sind ebenfalls zur Rücknahme von Kleingeräten verpflichtet. Diese stellen in der Regel auch Sammelboxen für Altbatterien bereit.

Gesetzliche Rücknahmepflicht des Handels

Für den Handel besteht eine gesetzliche Rücknahmepflicht für Elektro-Altgeräte. Kleingeräte müssen grundsätzlich kostenlos zurückgenommen werden und Großgeräte beim Neukauf ebenfalls. Einwohnerinnen und Einwohner können Elektrogeräte daher nicht nur an öffentlichen Sammelstellen, sondern auch im Handel abgeben.